Benjamin, ihr habt wieder nicht verloren.
Ja, aber auch nicht gewonnen. Wir haben die Räume gut eng
gestellt und nur in zwei Situationen etwas zugelassen. In der
einen Situation standen wir etwas ungeordnet, die andere
resultierte aus einem Freistoß. Drei Punkte waren für uns
heute drin, denn die Chancen waren da.
Wie kam es, dass gegen Ende des Spiels mehr los war als
davor?
Schwer zu sagen. Eigentlich, fand ich, haben wir uns das
gesamte Spiel über neutralisiert. Ich hatte nie das Gefühl,
dass wir das Spiel verlieren. Nur schade, dass wir uns am Ende
nicht selbst belohnt haben für die ganze Arbeit.
Bisher hast du hinten links gespielt, diesmal vor der
Abwehr. Wie war das für dich?
Ich habe mich gut gefühlt. Wobei es Chemnitz uns allen nicht
leicht gemacht hat. Aber je länger das Spiel dauerte, desto
besser klappte es. Man hat gesehen, dass die Mannschaft lebt.
Uns hat aber noch die letzte Konsequenz und das nötige
Quäntchen Glück gefehlt.